Unternehmen aus Litauen plant Blondinen-Hotel
Unternehmen aus Litauen plant Blondinen-Hotel
Was im ersten Moment nach einem Scherz oder nach dem Wunschtraum vieler Männer klingt, ist in Wirklichkeit ein bis dato einzigartiges Projekt im Bereich der Hotellerie, hinter dem sich eine interessante Idee verbirgt: Ein Unternehmen aus Litauen plant, auf den Malediven ein „Blondinen-Hotel“ zu eröffnen, in dem von der Hotelchefin bis zum Zimmermädchen nur Blondinen arbeiten sollen.
Blondinen bevorzugt – das ist das Motto des litauischen Unternehmens "Olialia", das auf den Malediven ein Hotel plant, in dem nur Blondinen angestellt werden sollen, wie der englische Nachrichtenkonzern BBC berichtete. Die (natürlich ebenfalls) blonde Geschäftsführerin von „Olialia“ aus Litauen Giedre Pukiene nennt als Intention für den Bau des Hotels auf den Malediven den „Widerstand gegen das Vorurteil, dass Blondinen dumm seien“. Kritische Stimmen hingegen monieren, dass das Projekt sexistisch sei.
Das Unternehmen aus Litauen sieht das freilich ganz anders: „Klug und gut ausgebildet" sollen die blonden Angestellten des Hotels auf den Malediven sein, das im Jahr 2015 eröffnet werden soll. Die blonden Angestellten sollen sich dadurch auszeichnen, etwas mit ihrem Leben etwas anfangen zu wollen sowie kompetent und engagiert an ihre Arbeit zu gehen.
Das Projekt „Blondinen-Hotel auf den Malediven“ passt in das Gesamtkonzept von „Olialia“ und Geschäftsführerin Giedre Pukiene: Das Unternehmen aus Litauen beschäftigt ausschließlich Frauen mit blonder Haarfarbe. Scheinbar eine gute Wahl, denn das Unternehmen ist in 75 verschiedenen Geschäftszweigen, von der Computer-Software über Getränke („Olialia Cola“) bis hin zum Musikbusiness sehr erfolgreich.
Ein interessantes Projekt, das da in Litauen auf den Weg gebracht wurde – wenn es denn da nicht einen kleinen Haken gäbe: Auf den Malediven müssen sich vom Gesetz her mindestens 50 Prozent der Angestellten in einem Hotel aus Einheimischen zusammensetzen. Und unter der Bevölkerung auf den Malediven werden Blondinen nur äußerst schwer zu finden sein …
Christian Bathen
Datum: 11.10.2010
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